Mit dem Zweiten sieht man schlechter…

Donnerstagmorgen, wenige Stunden nach dem schweren Zugunglück bei Santiago de Compostela. Natürlich eines der großen Themen im ZDF-Morgenmagazin. Ja, man scheut dort weder Kosten noch Mühen, um aus Paris (!) die ZDF-Korrespondentin zuzuschalten. Schließlich gehört ja Spanien auch zu ihrem Beritt, und also muss sie alles wissen. Denkt man. Nur nebenbei bemerkt: Paris liegt von Santiago de Compostela 1530 km entfernt. Klar also, dass die Dame auf dem neuesten Informationsstand ist. Und also berichtet sie, nach Worten suchend, fast stammelnd schon, was ihr bekannt ist. Dass es wohl kein Anschlag ist, dass jetzt die Black-Box des Zuges ausgewertet wird, bevor man Schlüsse ziehen kann, dass immer noch Reisende im Zug stecken (in diesem Zusammenhang ein wirklich wundervolles Wort), und dass auf dieser erst 2011 renovierten Strecke sich bereits ein Zwischenfall ereignet habe. Damals „geriet ein Zug ins Schlingern“, allerdings ohne Folgen. Ein Zug gerät ins Schlingern…? Wie muss sich denn der geneigte Zuschauer dieses Zugschlingern vorstellen? [den gesamten Artikel lesen]

Autor Markus Messerschmidt | Veröffentlicht am 25. Juli 2013 um 13:21 | Kategorie: Kultur | Schlagwörter: Schlagwörter: , , |