Magere Reiche?

Es ist schon erstaunlich, welche Anschauungen manche Promimente haben. So kürzlich auch die wibbelige Selbstinszenierung namens Karl Lagerfeld. Befragt, wem denn seine in den Haute Couture Schauen gezeigten Modelle in Size Zero passen, antwortete “King Karl”:” Ach wissen Sie, wer sich meine Kleider leisten kann, hat auch die entsprechende Figur.” Hä? Gehts noch?

Schmückte sich der alternde gepuderte Schneider doch unlängst noch mit Beth Ditto – einem absoluten Plus-Size Model. Ist sie arm wie eine Kirchenmaus, und ist deswegen mit Karl Lagerfeld aufgetreten?

Dass aufgrund von Dauerdiäten Mangelerscheinungen auftreten können, ist ja nichts Neues. Aber auch ein Mangel an Hirnzellen? Vielleicht sollte sich der Designer mal vernünftig ernähren. Dann klappt es auch wieder mit dem Hirn.

Schlimm genug, dass jungen Menschen überall von Casting-Shows, vermeintlich wichtigen mehr oder weniger Top-Models suggeriert wird, mager sei sexy und notwendig. Jetzt kommt das alternde Schneiderlein auch noch mit der Ansicht: Wer schlank ist, ist reich.

Da könnte man doch glatt zum Momentan-Bulimiker werden.                                                                                                                                                         emy

 

Autor Claudia Fuhrmann | Veröffentlicht am 11. August 2014 um 13:15 | Kategorie: Net-Ansichten | Schlagwörter: Schlagwörter: , , , |

Armes Deutschland!

Pisa Studien beweisen es ja immer wieder – die Deutschen werden immer dümmer. Aber eine Umfrage kurz vor der Europa-Wahl hat mich fast umgehauen. TV-Kollegen fragen in einer deutschen Großstadt eine etwa 20jährige, gestylt mit Gucci-Sonnenbrille und D&G -Klamotten (böse Zungen sagen, die Abkürzung stehe für doof und geil): “Wie viele Einwohner hat Europa?” Ein kurzer Blick zur Freundin, den mit Chanel-Lippenstift verzierten und schon aufgespritzten Mund verzogen, kam die Antwort: “Oh, da muss ich überlegen.” Soweit, so gut. Aber dann: “Also Deutschland hat ja schon 65.000 Einwohner. Mhmm, dann hat Europa ungefähr drei Millionen.” Heißt also, wenn der BVB in Dortmund spielt, ist ganz Deutschland anwesend, aber 15.000 Plätze bleiben leer.
Mir hat es die Sprache verschlagen. [den gesamten Artikel lesen]

Autor Claudia Fuhrmann | Veröffentlicht am 25. Mai 2014 um 12:43 | Kategorie: Gesellschaft | Schlagwörter: Schlagwörter: , , , , |

Mit dem Stock an Grenzen stossen

Eigentlich wäre ich heute bei einem Treffen mit netten ehemaligen Kollegen. Nicht, dass der Regen mich abgehalten hätte, aber die Wahl des Lokals. Ok, es ist eine wunderbare Brauerei-Gaststätte in Düsseldorf, mit leckerem Alt und toller Speisekarte. Aber die Toiletten sind alle im Keller. Wie so oft. Wer, wie ich, leider an zwei Stöcken durch die Welt gehen muss, stößt überall auf solche Hindernisse. [den gesamten Artikel lesen]

Autor Claudia Fuhrmann | Veröffentlicht am 12. Mai 2014 um 11:37 | Kategorie: Gesellschaft | Schlagwörter: |

Pfui Deibel, meine Herren!

Seit Tagen kann man als einigermaßen normal denkender Mensch nur noch entsetzt den Kopf schütteln, wenn man die Affäre um den SPD-Abgeordneten Sebastian Edathy verfolgt. Rechtsstaat? Bananenrepublik trifft es wohl eher. Da ermittelt eine Behörde gegen einen Bundestagsabgeordneten und die Verantwortlichen reden darüber untereinander, als ob sie beim Kaffeekränzchen säßen. Strafvereitelung im Amt? Wohl nie gehört, meine Herren. Ach ja und jetzt ist auch noch der Laptop des “bedauernswerten Justizopfers” Edathy geklaut worden. Wem will er das denn erzählen? [den gesamten Artikel lesen]

Autor Claudia Fuhrmann | Veröffentlicht am 18. Februar 2014 um 15:10 | Kategorie: Politik | Schlagwörter: Schlagwörter: , , , |

Olympia oder Karneval?

Nä, war dat schön! Oder nich? – Kein angemessener Kommentar zu der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele im russischen Sotschi? Wenn man unsere Olympioniken gesehen hat, passt der Kommentar. Denn mit diesem kunterbunten Clowns-Outfit fallen sie in keinem Rosenmontagszug auf.
Ok, Regenbogenfarben stehen für Offenheit – und sind das erklärte Symbol der Schwulen-und Lesben-Bewegung. Das spricht dafür – und gehört auf den Christophers Street Day. Ich habe nichts gegen die Bewegung, ich finde die Diskriminierung auch schrecklich. Aber das Outfit unserer Mannschaft auch. [den gesamten Artikel lesen]

Autor Claudia Fuhrmann | Veröffentlicht am 11. Februar 2014 um 12:24 | Kategorie: Gesellschaft, Sport | Schlagwörter: Schlagwörter: , , |

Haben Poltiker einen eigenen Lebensraum?

Wer Politikern aufmerksam zuhört – und das sollte man gelegentlich – stellt ein Phänomen fest. Sie sprechen immer häufiger von den “Menschen draußen im Lande”, oder “die Menschen da draußen.” Wo leben denn die Volksvertreter, mag man sich da fragen. In einem elitären abgeschlossenen “inneren Kreis”? Haben Politiker einen eigenen Lebensraum? So eine Art Biotop für Parlaments-und Regierungsmitglieder?
Dass sie ihre eigene Sprache sprechen, das wissen wir. Denn ihr gestelztes Kauderwelsch ist ja für uns “Draußende” kaum zu verstehen. Worthülsen reihen sich locker aneinander, gesagt wird viel – und eigentlich nichts.
Und dass ist für uns Menschen – hier draußen im Lande – wirklich nicht zu verstehen. Wenn wir so unseren Job machten, na dann Gute Nacht. [den gesamten Artikel lesen]

Autor Claudia Fuhrmann | Veröffentlicht am 5. Februar 2014 um 10:53 | Kategorie: Gesellschaft, Politik | Schlagwörter: Schlagwörter: , , |

Starker Tobak Herr Bastian! Offener Brief des Amerika-Korrespondenten Peter Trunk

Gott sei Dank ist die Bundesrepublik Deutschland „mitschuldig“ sonst wäre ich sicher, dass das übliche Verdammen der Amerikaner noch viel geballter von den deutschen Journalisten käme.

Bei allem Respekt; die Affäre Snowden und deren Folgen mit Aktionen der Nazis und dem Konzentrationslager zu vergleichen, ist schon starker Tobak Herr Bastian. Normalerweise halte ich mich aus den Diskussionen über die bösen Amerikaner raus, aber langsam bin ich müde, immer einseitige Kritik an Amerika zu lesen, die von Journalisten geschrieben wird, die vergessen haben, dass ein Journalist in erster Linie die Aufgabe haben sollte neutral zu sein, damit er/sie von den Lesern auch ernst genommen wird.  Ansonsten wird der Journalist nichts weiter, als ein Sprachrohr einer gesellschaftlichen Gruppe, die eine bestimmte politisch Richtung vertritt. [den gesamten Artikel lesen]

Autor Claudia Fuhrmann | Veröffentlicht am 15. August 2013 um 14:57 | Kategorie: Politik | Schlagwörter: Schlagwörter: , , , |

Grüne Zwangsernährung
– muss das wirklich sein?

Wahlkampf fördert die Kreativität
– auch ohne Aussicht auf Verwirklichung, oder?

Gemüse ist gesund –zweifelsohne. Wir alle sollten mehr Gemüse essen- zweifelsohne. Aber dazu gesetzlich verdonnert werden? Die Grünen, allen voran, Spitzenkandidatin Karin Göring-Eckart will nach der gewonnenen Bundestagswahl einen „Veggie-Day“ – neudeutsch für „Gemüse-Tag“ – in allen deutschen Kantinen einführen. Damit wir Deutschen uns gesünder ernähren und den Fleischkonsum zurückfahren. „Man muss nicht jeden Tag zwei Burger essen“, meinte die Obergrüne laut Frankfurter Allgemeinen Zeitung dazu. Recht hat sie – zweifelsohne. Aber die Forderung wirft doch ein paar Fragen auf. Fleischkonsum gleich Burger? Wie ist die arme Frau denn nur bisher ernährt worden, wenn Fleisch für sie nur ein Synonym für Hamburger ist? Kein gesundes Rinderfilet auf dem Speiseplan gehabt? Nie Hühnchen oder Schweinefilet? Oder mal eine gesunde Kraftbrühe gegessen?
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Autor Claudia Fuhrmann | Veröffentlicht am 6. August 2013 um 14:12 | Kategorie: Politik | Schlagwörter: Schlagwörter: , , , , |

Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich, nur in der Arzt-Praxis nicht

Der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung ist nicht gerade gering. Und doch ist ein so Versicherter ein Bürger zweiter Klasse.

Zumindest in der Praxis „Urologen am Malkasten“ an der Jacobistraße in Düsseldorf. Pünktlich zum Termin erscheint der Patient zum ersten Mal in den marmorbelegten Räumen. „Guten Tag, mein Name ist Heinrich P.*, ich habe einen Termin um 12 Uhr.“ Die Helferin hebt nicht mal die Augen, greift zum Stapel Plastikbecher: „Toilette vorn links, Becher dann in die Klappe stellen.“ Erst als der Patient fragt ‚Warum‘ hebt sie die Augen, sagt: „Weil Sie beim Urologen sind.“ Aha!

Nach diesem sehr unerfreulichen Besuch des Örtchens, [den gesamten Artikel lesen]

Autor Claudia Fuhrmann | Veröffentlicht am 30. Juli 2013 um 11:05 | Kategorie: Soziales | Schlagwörter: Schlagwörter: , |